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Die sieben Emotionen: Innere Ursachen des Ungleichgewichts

Gefühle, die Organe beeinflussen

In der westlichen Medizin werden Emotionen oft von den physischen Organen getrennt betrachtet. In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) sind sie untrennbar miteinander verbunden. Emotionen sind menschlich und gesund, doch wenn sie anhalten, unterdrückt oder extrem intensiv sind, können sie den Energiefluss (Qi) bestimmter Organe beeinträchtigen.

  1. Wut (Leber):Steigert das Qi. Übermäßiger Ärger führt zu Kopfschmerzen, einem geröteten Gesicht und Schwindel.
  2. Freude/Überschwang (Herz):Führt dazu, dass Qi sich verlangsamt oder zerstreut. Zu viel Aufregung führt zu Schlaflosigkeit und Herzklopfen.
  3. Grübeln/Nachdenken (Milz):Qi-Knoten. Übermäßiges Nachdenken behindert die Verdauung (Appetitlosigkeit, Müdigkeit).
  4. Traurigkeit (lang):Lässt Qi verschwinden oder sich auflösen. Anhaltende Traurigkeit führt zu Müdigkeit und Kurzatmigkeit.
  5. Angst (Nier):Lässt Qi absinken. Extreme Angst führt zu Inkontinenz oder schwachen Beinen („sich vor Angst einnässen“).
  6. Angst (Niere/Herz):Verursacht chaotische Qi-Bewegungen.

Einblick:Das emotionale Wohlbefinden steht daher in direktem Zusammenhang mit der Gesundheit der physischen Organe.