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TCM als Unterstützung für das Gleichgewicht des Autoimmunsystems

Das Gleichgewicht in einem überaktiven System finden


Autoimmunerkrankungen sind dadurch gekennzeichnet, dass sich das Immunsystem gegen den eigenen Körper richtet. Aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird dies oft als ein tiefgreifendes Ungleichgewicht zwischen Yin und Yang und eine Störung der grundlegenden Energien interpretiert.

Das Muster von Yin-Leere und Leere-Hitze

Ein häufiges Muster bei Autoimmunerkrankungen ist „Yin-Leere mit Leere-Hitze“.

Yin-nährend: Dies deutet auf einen Mangel an nährenden, kühlenden und beruhigenden Flüssigkeiten und Substanzen im Körper hin. Der Körper wird „trocken“, und seine Grundlage wird geschwächt.

Leere Hitze: Der Mangel an „Kühlmittel“ führt zu einem relativen Hitzeüberschuss. Es handelt sich dabei nicht um ein offenes Feuer, sondern um eine latente Hitze, die den Körper von innen heraus verbrennt. Diese Hitze kann sich in Form von Entzündungen, Rötungen und Unruhe äußern.

Die TCM-Strategie


Die Strategie der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) zielt hier nicht darauf ab, das Immunsystem zu „bekämpfen“, sondern darauf, das Gleichgewicht wiederherzustellen.

Nährendes Yin: Durch die Verwendung von Kräutern und Nahrungsmitteln, die die Körperflüssigkeiten und tiefen Reserven wieder auffüllen, wird die Grundlage gestärkt.

Beseitigung von Leere-Hitze: Sanfte, kühlende Kräuter helfen, die anhaltende Hitze zu lindern, ohne den Körper weiter zu erschöpfen.

Beruhigung des Geistes (Shen): Da Stress und Emotionen eine wichtige Rolle spielen, wird der Schaffung inneren Friedens viel Aufmerksamkeit gewidmet.


Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) kann eine wertvolle ergänzende Rolle spielen, indem sie den Körper bei seiner Suche nach einem neuen Gleichgewicht unterstützt.