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Wei Qi, Ying Qi und Yuan Qi

Drei Energieschichten


Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) unterscheidet verschiedene Arten von Qi, von denen jede ihre eigene Funktion und „Tiefe“ hat.

Wei Qi – das Grün


Durchblutung direkt unter der Haut.

Reguliert das Öffnen und Schließen der Poren, die Körpertemperatur und die erste Abwehrreaktion.

Leicht empfindlich gegenüber Wind, Kälte, Kleidung und Schlaf.

Ein gesundes Wei Qi vermittelt das Gefühl, vor äußeren Reizen „geschützt“ zu sein.

Ying Qi – der nährende Fluss


Durchblutung der Blutgefäße.

Bewegt sich zusammen mit dem Blut und nährt Organe und Gewebe.

Sorgt für Ernährung und Regeneration.

Die Akupunktur arbeitet hauptsächlich mit dem Ying Qi über die Meridiane.

Yuan Qi – die Bronze


Tief in den Nieren verwurzelt.

Abgeleitet aus dem Essenz (Jing).

Sie ist der „Funke“, der alle Funktionen aktiviert: Verdauung, Wachstum, Fortpflanzung.

Das Yuan Qi lässt sich nur schwer direkt beeinflussen; es wird indirekt durch einen gesunden Lebensstil, ausreichend Ruhe und eine ausgewogene Ernährung geschützt.

Einblick: Bei Müdigkeit und einem Gefühl der Erschöpfung betrachtet die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) häufig das Wei- und Ying-Qi. Bei tiefer Erschöpfung stehen Yuan-Qi und Jing im Vordergrund der Diagnose.