Dieses Produkt wird ausschließlich als Nahrungsergänzungsmittel verkauft. Es ist kein Arzneimittel. Die Anwendung basiert auf traditionellen TCM-Anwendungen.
Hauptvorteile
Musteridentifikation: Traditionell eingesetzt bei TCM‑Mustern von Leber‑ und Gallenblasen‑Hitze sowie Feuchte‑Hitze mit gestautem Qi, die sich in Reizbarkeit, Spannungs‑ oder Völlegefühl in Brust oder Flanken, Kopfschmerzen, Rötung oder Beschwerden der Augen und Hitze‑ bzw. Schweregefühl im Unterkörper äußern können.
Kernfunktion: Klassisch beschrieben als Klären von Leber‑ und Gallenblasenfeuer, Ausleiten von Feuchte‑Hitze im unteren Erwärmer, Fördern eines freien Flusses des Leber‑Qi und Beruhigen inneren Windes, der Kopf und Sinnesorgane stören kann.
Beziehung von Qi, Hitze und Feuchte: Nach TCM‑Auffassung kann gestautes Leber‑Qi in Hitze umschlagen und sich mit Feuchtigkeit verbinden; die Rezeptur adressiert daher sowohl die dynamische Qi‑Blockade als auch die Anhäufung pathologischer Hitze und Feuchte‑Hitze, anstatt nur einen Aspekt zu behandeln.
Wichtige Bestandteile: Long Dan Cao (Enzian) klärt nach klassischer Beschreibung starke überschüssige Hitze aus Leber und Gallenblase; Zhi Zi (Gardenie) und Huang Qin (Scutellaria) klären Hitze und Feuchte‑Hitze in oberem und mittlerem Erwärmer; Mu Tong (Akebie), Che Qian Zi (Wegerichsamen) und Ze Xie (Alisma) leiten Feuchte‑Hitze über den Urin aus; Chai Hu (Bupleurum) entspannt die Leber und löst Qi‑Stagnation; Gou Teng (Uncaria) und Ju Hua (Chrysantheme) beruhigen Leber‑Wind und klären Hitze aus Kopf und Augen; Sheng Di Huang (Rehmannia) und Dang Gui (Chinesische Engelwurz) kühlen das Blut und nähren Yin und Blut; Xiang Fu (Cyperus‑Rhizom) und Mei Gui Hua (Rosenblüte) regulieren Leber‑Qi und lindern Enge in Brust und Flanken; Gan Cao (Süßholz) harmonisiert die Rezeptur.
Emotionale Komponente (TCM): Häufig gewählt bei Reizbarkeit, Jähzorn, emotionaler Anspannung oder stressbedingten Kopfschmerzen und seitlichen Thoraxschmerzen, die in der TCM als Ausdruck von gestautem Leber‑Qi interpretiert werden, das sich in Hitze umwandelt.
Wirkregion: Vor allem mit den Leitbahnen von Leber und Gallenblase verbunden, die Kopf, Augen, Brust, Flanken und Genitalbereich durchziehen; in diesen Regionen beschreibt die TCM Völlegefühl, Spannung, Hitze oder feuchtebedingtes Unbehagen, wenn Qi, Hitze und Feuchte‑Hitze nicht harmonisch reguliert sind.
Klassische Herkunft: Geht auf die Han‑zeitliche Rezeptur Long Dan Xie Gan Tang („Enziandekokt zur Drainage der Leber“) zurück, die als repräsentative Formel für überschüssige Leber‑ und Gallenblasen‑Hitze und Feuchte‑Hitze gilt und in der Praxis häufig mit Qi‑regulierenden Zusätzen für stressassoziierte Muster modifiziert wird.
Zhenatura.de TCM: Pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel aus der Traditionellen Chinesischen Medizin nach europäischen Standards!
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Bei diesem Produkt handelt es sich um ein Nahrungsergänzungsmittel, das nach Anweisung eines qualifizierten Arztes eingenommen wird. Es ist nicht dazu bestimmt, Krankheiten zu behandeln, zu heilen, zu diagnostizieren oder zu verhindern. Nicht um eine abwechslungsreiche Ernährung zu ersetzen. Nicht einnehmen, wenn Sie stillen oder schwanger sind. Nicht länger als 3 Monate ununterbrochen einnehmen.
Häufige Anwendungen
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Welche zusätzlichen Kräuter zum klassischen Patent hinzugefügt wurden und warum
Gou Teng (Rhizoma/Caulis Uncariae) wird in der TCM traditionell verwendet, um die Leber zu beruhigen, inneren Wind zu löschen und übermäßiges Leber-Yang zu mildern. Dieses Kraut hilft speziell bei Kopfschmerzen, Schwindel und Reizbarkeit, die mit dem klassischen Long Dan Xie Gan Tang-Muster von übermäßiger Leberwärme einhergehen.
Ju Hua (Flos Chrysanthemi) wird in der TCM traditionell als kühlendes Kraut beschrieben, das die Augen klärt und das Leber-Yang stabilisiert. Es hilft bei roten, schmerzenden Augen und lindert emotionale Reizbarkeit, während es zusätzlich die kühlende Wirkung der klassischen Formel unterstützt.
Mei Gui Hua (Flos Rosae Rugosae) wird in der TCM traditionell zur Auflösung von Qi-Stagnation und insbesondere zur Beruhigung der Leber eingesetzt. Während sich das klassische Long Dan Xie Gan Tang auf die Ableitung von Hitze konzentriert, unterstützt Mei Gui Hua die emotionale Dimension, indem es Leber-Qi-Einschränkungen lindert, insbesondere stressbedingte Verspannungen in der Brust und ein Gefühl der Schwäche.
Xiang Fu (Rhizoma Cyperi) ist ein klassisches Qi-regulierendes Kraut in der TCM, das Leber-Qi-Stagnation auflöst. Es fügt der Formel eine zusätzliche Ebene der Qi-Zirkulation hinzu und verhindert so, dass die starke entwässernde Wirkung von Long Dan Cao ein zu steifes oder geschwollenes Gefühl im Körper hinterlässt.
Informationen für Profis
Zhenatura Purgefire plus Qi Extra stark ist die moderne Tablettenform einer Qi‑regulierenden Variante aus der Long Dan Xie Gan Tang‑Tradition, die historisch zur Klärung von Leber‑ und Gallenblasenfeuer, zur Lösung von Stagnation und zur Förderung des freien Flusses des Leber‑Qi verwendet wurde. Die Rezeptur wird in der TCM vor allem bei Mustern von Leber‑Qi‑Stagnation mit Hitze oder Feuchte‑Hitze eingesetzt, insbesondere wenn Stress und Emotionen Kopf, Augen, Brust, Flanken und Unterbauch beeinflussen.
Funktionen & Indikationen
Reguliert das Leber‑Qi und lindert Druck‑ oder Völlegefühl in Brust und Flanken.
Klärt Leber‑ und Gallenblasenfeuer und leitet Feuchte‑Hitze über den unteren Erwärmer aus.
Beruhigt inneren Wind, der nach TCM‑Verständnis Kopf und Sinnesorgane beeinträchtigen kann.
Unterstützt emotionale Ausgeglichenheit, wenn Reizbarkeit und Spannung mit Leber‑Qi‑Stagnation zusammenhängen.
Hilft bei einem TCM‑Muster von Hitze‑, Schwere‑ oder Unbehagengefühl im Unterkörper durch Feuchte‑Hitze in den Leber‑/Gallenblasenleitbahnen.
Klinische Indikationen
Reizbarkeit, Zornesneigung und stressbedingte Spannung mit Völlegefühl oder Druck in Brust, Flanken oder Hypochondrium.
Kopfschmerzen, Schwindel, rote oder schmerzende Augen, passend zu Leberhitze oder aufsteigender Leber‑Yang.
Schweregefühl, Juckreiz oder Brennen im Genital‑ oder Harnwegsbereich bei Feuchte‑Hitze‑Mustern.
Bitterer Geschmack im Mund, dunkler Urin und inneres Hitzegefühl im Rahmen eines Leber‑/Gallenblasen‑Hitze‑Musters.
Stress‑assoziierte seitliche Thoraxschmerzen, Brustenge oder das Gefühl, “unter Strom” zu stehen, auf Basis von Leber‑Qi‑Stagnation.
Zunge & Puls
Zunge: Ränder gerötet oder insgesamt rote Zunge, häufig mit gelbem oder schmierigen Belag, besonders lateral.
Puls: Saitenförmig (xian), beschleunigt oder saitenförmig‑gleitend, passend zu Leberstau mit Hitze/Feuchte‑Hitze.
Verwandte TCM‑Muster
Leber‑ und Gallenblasenhitze mit Qi‑Stagnation.
Feuchte‑Hitze im unteren Erwärmer mit Beeinflussung von Harn‑ und Genitalbereich.
Innerer Wind, der aus Leberhitze entsteht.
Emotionale Belastung und Stress, die den Leberfunktionskreis und die Qi‑Dynamik stören.
Klinische Anwendungen – Nur zur Orientierung
Musterbezogener Einsatz bei Spannungs‑ und Stresskopfschmerz mit Leberzeichen.
Feuchte‑Hitze‑Muster im Genital‑/Urogenitalbereich (ohne Krankheitsanspruch).
Ergänzende Anwendung bei stressbedingter Reizbarkeit und seitlicher Thoraxspannung unter TCM‑Fachaufsicht.
Fälle mit Augenbelastung, trockenen/roten Augen und Kopfdruck im Rahmen von Leberhitze‑Mustern.
Nebenwirkungen
Im Allgemeinen gut verträglich bei musterkonformer, kurz‑ bis mittelfristiger Anwendung.
Bei hitzeempfindlichen Personen können stark klärende oder drainierende Kräuter vermehrte Trockenheit, Durst oder leichte Magen‑Darm‑Beschwerden verursachen.
Bei ausgeprägtem Yin‑/Blutmangel kann übermäßige Anwendung Leere‑Hitze (nächtliche Wärme, innere Unruhe) verstärken.
Allergie
Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Bestandteilen wie Enzian, Bupleurum, Gardenie, Scutellaria, Wegerichsamen, Uncaria, Chrysantheme, Süßholz oder sonstigen Hilfsstoffen.
Bei Auftreten von Ausschlag, Juckreiz, Schwellung oder Atembeschwerden sofort absetzen.
Kontraindikationen
Nicht geeignet bei ausgeprägtem Yinmangel mit Leere‑Hitze (rote Zunge mit wenig Belag, Nachtschweiß, ausgeprägte Trockenheit) ohne klare Feuchte‑Hitze.
Vorsicht bzw. Vermeidung bei schwerer Qi‑ und Blutleere ohne Exzesszeichen (sehr schwache, erschöpfte Patienten), sofern nicht angepasst und überwacht.
Nicht indiziert bei rein kalten, defizitären oder nicht‑Hitze‑Mustern.
Schwangerschaft: nur mit Vorsicht und durch erfahrene TCM‑Therapeuten verordnen, da stark bewegende und hitzeklärende Kräuter beteiligt sind.
Verwenden Sie mit Vorsicht und unter Aufsicht, wenn Sie mehrere Medikamente einnehmen, konsultieren Sie immer Ihren Arzt vor Ort.















