Reiskleie – Pflanzlicher Füllstoff für Volumen und bessere Verarbeitbarkeit
Reiskleie ist die äußere Schicht des Reiskorns, die beim Schleifen von Naturreis zu weißem Reis anfällt. In Nahrungsergänzungsmitteln wird sie meist nicht als primärer Wirkstoff zugesetzt, sondern als Füllstoff beziehungsweise Bulking Agent, damit Kapseln, Tabletten und Pulvermischungen besser befüllt, verteilt und verarbeitet werden können. Sie wird häufig als vergleichsweise natürlicher, pflanzlicher Hilfsstoff gewählt.
Eigenschaften, Herkunft und Zusammensetzung
Reiskleie stammt aus der Kleie- und Keimschicht des Reises und enthält natürlicherweise Ballaststoffe, Fette sowie kleine Mengen pflanzlicher Mikronährstoffe. In Supplementen ist jedoch meist ihre physikalische Funktion wichtiger als ihr Nährwertprofil: Sie sorgt für mehr Masse, unterstützt eine gleichmäßigere Verteilung der Inhaltsstoffe und kann die Struktur des Endprodukts verbessern. Je nach Verarbeitung kann sie fein vermahlen und für trockene Formeln stabilisiert sein.
Verwendung in Nahrungsergänzungsmitteln
Reiskleie wird häufig verwendet:
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Als Füllstoff in Kapseln und Tabletten.
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Als Trägerstoff für kleinere Mengen aktiver Inhaltsstoffe.
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Um Pulvermischungen mehr Volumen und eine gleichmäßigere Verteilung zu geben.
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In Formeln, die eine pflanzliche Alternative zu synthetischer wirkenden Hilfsstoffen bevorzugen.
Tägliche Anwendung und Wohlbefinden
Wenn Reiskleie auf dem Etikett als Bulking Agent aufgeführt ist, erfüllt sie in der Regel vor allem eine technische und keine zentrale ernährungsphysiologische Funktion. Die Menge pro Portion ist oft eher gering und dient hauptsächlich dazu, das Produkt besser herstellbar und gleichmäßiger dosierbar zu machen. Nahrungsergänzungsmittel ersetzen weder eine vollwertige Ernährung noch eine medizinische Behandlung; empfindliche Personen sollten dennoch auf Reinheit, weitere Hilfsstoffe und mögliche Kreuzkontamination achten.


